Prima! Immer mehr Angebote aus Deutschland tauchen im Web auf. Die Revolution der Art und Weise wie man Wissen vermittelt und an wen geht weiter.

Keine Hochschulreife mehr nötig, keine Euros für überteuerte Kursgebühren.
Nicht einmal die eigenen vier Wände muss man verlassen…

Und dann auch noch diese Interaktivität. Sich selbst probieren am Erlernten…

Ob Schüler, Student, Oma, Uroma, etc. … Jeder der sich interessiert kann mit dabei sein.
Kann mit dabei sein und kommt in den Genuss einer Ausbildung auf Hochschulniveau.
Ist das nicht fantastisch und revolutionär?

Die Plätze so gut wie unbegrenzt. Eine herrliche Entwicklung!
Und ich kann nur alle Eltern dazu ermuntern ihren Kindern von diesen Angeboten zu erzählen.

Ich kann nur empfehlen dass jeder Gründer, jede Gründerin auch selbst wenn diese einen auf CEO machen sich ruhig mal einen Kurs wie diesen antun sollten:

Web-Engineering I: Grundlagen der Web-Entwicklung auf iversity.org logo-iversity

iversity.org hat sich neu erfunden und bietet seit dieser Woche Onlinekurse an.
Nicht nur den oben genannte noch viele weitere. Wirklich eine spannende Entwicklung!

Open HPI, das „Massive Open Online Courses“ (MOOC) Angebot vom Hasso Plattner Institute bietet übrigens seit diesem Jahr auch Onlinekurse an.Reinschauen lohnt sich!

Zum Thema Open Online Courses habe ich bereits folgende Artikel veröffentlicht:
Rasante Entwicklung im Bereich “Online Eduction”
Udacity Launch auf der DLD

Es ist schon beeindruckend welche Dynamik sich in den letzten Jahren im Bereich “Online Education” entwickelt hat. Namhafte Unis und die besten Professoren bieten auf immer mehr Plattformen kostenfreie Kurse und Vorlesungen an. Vor einigen Jahren Monaten noch unvorstellbar!

Zugegeben: Ich selbst wurde mit diesem Thema so richtig erstmals erst im Januar 2012 konfrontiert, als ich bei der DLD im Panel von Sebastian Thrun sitzen durfte (siehe hierzu auch folgenden Artikel), der an diesem Tag udacity.com launchte. Natürlich hatte man auch von dem ein oder anderen Stanford Kurs gehört, aber so richtig mitgenommen, erahnend was sich hier gerade revolutionäres anbahnt, hatte mich keine dieser Informationen.

Der TED Talk von Daphne Koller (Co-Founder Coursera) gibt einen tollen Einblick in das Thema und zeigt auf imposante Weise wie fortgeschritten das noch nicht mal aus den Kinderschuhen herausgewachsene Thema inzwischen geworden ist. Viel Spaß damit!

Möchte mir – da ich hier gerade am Ostbahnhof sitze und auf meine S-Bahn warte – konstruktive Kritik an der ersten Münchner Webwoche erlauben.

Gleich vorab: Finde die Initiative welche die Jungs hinter Isarnetz ins Leben gerufen haben sehr gut, wichtig für die Münchner Gründerkultur und kann den Enthusiasmus nur unterstützen.

Es muss aber mehr sein als Aktion!

Wenn Isarnetz das in Zukunft darstellen möchte, was ich hoffe für das es auch angedacht ist, dann gehört …

1. Eine ganz andere Vorlaufszeit dazu
2. und mehr Zielorientierung in Richtung künftiger Daseinsberechtigung

Für mich sollte die Webwoche oder bzw. Isarnetz als eine Art “Meta-Marke” für webbasierte Startups in München etabliert werden, mit einem wesentlichen Hauptziel: Den Mainstream zu erreichen! Eine Prophaganda-Maschine für Pro Unternehmertum und für webbasierte Innovation.

Made in Munich - Isarnetz - Münchner Webwoche

Nichts mehr aber leider auch nichts weniger.

Es ist prima möglichst viele etablierte Events verschiedener Akteure in einer Woche zu konzentrieren und mit ein paar zusätzlichen Akzente zu setzen. Es ist prima die Startups auf die Bühne zu holen, prima die Initiative zu ergreifen. Alle Augen werden auch beim ersten mal nochmals zugedrückt. Beim zweiten mal sollte alles sitzen.

Ich gebe zu, dass ich nur aus meinen beschränkten Einblick heraus urteile. Bin beim SMCMUC gewesen, ein Event welches ich schon lange schätze. War beim Rathausempfang, beim Google Speeddating und beim “made in Munich” Event. Es war nett bekannte Gesichter zu treffen, trotzdem habe ich alle drei original Isarnetz Events, letztendlich als “Zeitfresser” oder maximal als geselliges Beisammensein mit den üblichen Verdächtigen empfunden.

Bergfest im alten Rathaus:
Auch wenn die Location schick ist, vielleicht doch zu sehr verstaubt genauso wie die Hauptredner!

Man kommt vielleicht nicht drum rum Stadt und IHK als Mitorganistoren eine Bühne zu gewähren, die Limitierung der Grußworte auf knappe 5 Min. jedoch möglich und zwingend nötig. Und als ob die gefühlten Stunden nicht genug gewesen wären, bestimmen die selben beiden Herrschaften ungefähr 50% der sonst gut moderierten Podiums-Diskussion. Als “Grußonkels” auf ein kurzes Hallo okay, in Wirklichkeit zu lang, und als Diskussionspartner vollkommen unnötig völlig deplatziert!

Google-Speeddating:
Es war natürlich interessant mal die Räume von Google zu sehen. Gastfreundschaft wurde groß geschrieben. Es gab auch noch einen interessanten kurzen Einblick in die Arbeitsweise. Aber angekündigt war was anderes. Es war ein Speeddating unter sich mit den üblichen Verdächtigen inkl. Führung – nicht weniger aber auch nicht mehr. Fraglich ob ich hierfür 3 Std. meiner Arbeitszeit geopfert hätte. Bei korrekter Ankündigung ohne Übertreibungen hätte ich dies aber wenigstens für mich selbst entscheiden können.

Made in Munich:
Wieder gute Idee und guter Ansatz. Allerdings pitchten auch hier die selben Startups (mit wenigen Ausnahmen) nur unter sich um die Wette. Eine “geschlossene Veranstaltung” um die Öffentlichkeit über die Web-Startup-Szene in München zu informieren???

Fazit:
Wie gesagt. Ich möchte nicht “dissen”, sondern wollte nur konstruktive Kritik äußern, in der Hoffnung, dass es die Münchner Woche auch in 10 Jahren noch geben wird und bis dahin ALLE von den hippen und coolen Startups aus München erfahren haben.

Dazu braucht es aber viel mehr Vorlaufzeit, mehr Marketingbudget, mehr Unterstützung vom kommunalen Marketing und vor allem PR und Öffentlichkeit. Es muss mehr sein als ein paar Plakate ein paar Tage vorher auf ein paar Orte zu verteilen und die Social Media Kanäle zu benutzen, die wieder nur die selben Leute, nämlich die Startup Szene, erreichen.

Veröffentlicht: Mai 12, 2012 in entrepreneurship, Munich
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Wie jedes Jahr habe ich mich auch 2011 als Teilnehmer für die Digital Life Design Conference – kurz DLD – beworben. Jedoch anders als sonst kam kurz vor Weihnachten ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk. Im Spam gelandet – fast schon gelöscht – ganz unscheinbar – lag die Einladung für die DLD12 in meinem Postfach.DLD Logo

Unglaublich aber wahr, ich bin dabei gewesen!
3 Tage Inspiration pur, unglaubliche Gespräche, mehrere tolle Parties und unzählige Vorbilder aus der Internet und Startup Welt hautnah.

Die Berichterstattung war weitreichend und auch auf der DLD Website selbst (dld-conference.com) können alle Panels via Webvideo angsehen werden. Trotzdem möchte ich nach und nach, immer wenn ich mir mal wieder ein bisschen Zeit nehme, hier meine ganz persönliche Best of DLD12 veröffentlichen.

So wie ich die DLD12 erlebt habe. Sicherlich lückenhaft, sicherlich nur mein subjektiver Eindruck. Trotzdem möchte ich filtern oder besser gesagt aufzeigen, was mich besonders berührt oder fasziniert hat.

Als mein erstes “Best of DLD12″ gebührend das Panel University 2.0 mit Sebastian Thrun.
Ich erzähl jetzt hier überhaupt nichts. So besteht wenigstens die Chance, dass es ähnlich einschlägt wie es zumindest bei mir in der Realität ganz plötzlich sehr nah gegangen ist. Und nach dem Video kann man ja hier auf den Link klicken: http://www.udacity.com/ Viel Spaß!!!



Unser neuestes Projekt die vereinsbuechse.de hat es geschafft ganz nebenbei in weniger als 6 Monaten 100 Vereinspartner zu gewinnen.

Nicht nur ein riesen Dankeschön an das Vertrauen unserer Partner, sondern auch an alle Beteiligte, die es überhaupt erst möglich gemacht haben.

VB Maskottchen


Manch einen  mögen 100 Partner nicht gerade viel erscheinen, man möchte aber bedenken, dass wir das Projekt gerade so nebenbei in unserer Freizeit ins Leben gerufen haben. Ich bin gespannt, ob wir es schaffen eine Vielzahl an Partnern in 2012 zu gewinnen, um ein funktionierendes Social Business entstehen zu sehen. Wer das Konzept noch nicht kennt: Mit Vereinsbüchse.de werden aus Onlinekäufen bei namhaften Onlineshops automatisch Spenden für die Vereinskasse gesammelt. Der Preis bleibt gleich und der Nutzer kommt sogar noch in den Genuss von tagesaktuellen Aktionen und Gutscheincodes.

Wer mehr Wissen möchte besucht einfach unsere Vereinsbuechse.de oder schaut sich diesen kurzen Fernsehbericht über uns an:

Hatte mich sehr gefreut, dass ich die Möglichkeit hatte beim Social Media Club München @smcmuc ein bisschen was über ShopProps und die Vereinsbüchse erzählen zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an das gesamte Orga-Team. War wie immer ein sehr gelungener Abend!!!

Auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie gut die Präsentation angekommen ist, möchte ich sie hier nochmals zur Schau stellen. Denn es war für mich selbst definitiv eine Premiere. Ich habe mich zum ersten mal an prezi.com rangetraut. Schon lange mit dem Gedanken gespielt, jetzt endlich mal durchgezogen.

Mir persönlich gefällt die Art und Weise mit prezi.com zu arbeiten. Eine unendlich große virtuelle Fläche mit viel Platz für Text, Fotos und Grafiken. Und dann die Zoomstufe und den Präsentationspfad definieren. Eigentlich genial und auch sehr gut umgesetzt!!!

Wie social ist das Social Web?

Auch wenn ich mir tatsächlich nicht sicher bin, ob sich der Aufwand lohnt oder nicht, haben natürlich alle unsere Projekte auch eine eigene Facebook Fanpage.

Die Anzahl der Fans (oder auf neufacebook “Mögenden” :-)) richtet sich zum einen sicherlich nach dem Zeitraum wie lange die Page schon öffentlich verfübar ist, aber in erster Linie wohl danach wieviel Personen durch die Administratoren selbst zu Beginn mobilisiert werden konnten.

Unangefochten auf Platz 1 ist die Fanpage von watch26.tv (sicherlich erheblich gepusht durch die Initialzündung von Tareks Tausenden Facebook Freunden) mit mehr als 3.600 Fans.

Die Fanpages von Soulbmx.tv und ShopProps schenken sich nicht viel, obwohl aber die ShopProps-Fanpage deutlich jünger ist und auch nur ein deutschsprachiges Publikum anspricht. Fasst schon lächerlich kämpfen Sie gerade mal um ein Zehntel. Schade auch, dass SOUL die mehr als 3.000 Freunde von myspace bisher nicht in facebook mobilisieren konnte.

Bisher am letzten Platz steht unser kleines Paradies das Sunset Manor. Die Sunset Manor Facebook Seite ist aber auch gerade einmal 2 Tage alt.

Bin wirklich gespannt wo die Reise hingeht. An Facebook kommt man sicherlich nicht vorbei. Fraglich ob es mit einer Fanpage getan ist. Die Analyse geht weiter. Werde hier bald über eine neue Aktion auf facebook berichten.